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Leichte Bergtour Von Brülisau auf Hoher Kasten (1.795hm) und Kamor (1.751hm)

Dieses Thema im Forum "Tourenbeschreibungen" wurde erstellt von Manu, 25. Juni 2020.

  1. Manu

    Manu Mitarbeiter Registrierter Benutzer Intern

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    Einfach mal am Nachmittag in die Schweiz fahren und dem Alpsteingebirge einen Besuch abstatten? Warum eigentlich nicht. Klasse Rundtour auf Hoher Kasten und Kamor von Brülisau aus. Der Sämtisersee mit seiner umliegenden Bergwelt bietet eine wahnsinns Kulisse und lässt jedes Bergsteigerherz höher schlagen.

    Tour-Bewertung:

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    ca. 4,0 Std.
    [​IMG] Kondition
    [​IMG] ca. 1.000 Hm / Strecke ca. 15 km
    [​IMG] Schwierigkeit (Variante Auf-/Abstieg Hoher Kasten ohne Seil I)
    [​IMG] Aussicht
    [​IMG] Empfehlung (wenn möglich außerhalb der Saison/Bahnbetrieb)

    [​IMG]Tourengänger: Jessy, Manu

    Vormittags noch im Büro, am Nachmittag im Alpsteingebirge. Kann man mal machen. Natürlich ist der Hohe Kasten ein äußerst beliebtes Reiseziel. Allein die geniale Aussicht und die Verbindung durch die Kastenbahn sichert einen regen Menschenauflauf am vollbebauten Gipfelplateu. Doch zu Coronazeiten ist eben alles anders. Hier läuft heute keine Bahn. Auch die Baustelle steht still. So furchtbar die derzeitige Pandemie ist, so hat auch sie tatsächlich mal kleine Vorteile. Unsere Unternehmung startet am großen Parkplatz an der Kirche mitten in Brülisau. Wir folgen zunächst dem Fahrweg zu einem weiteren kleineren Parkplatz und von diesem aus geht es rechterhand in Richtung Hoher Kasten. Die Sonne hat schon ihre volle Nachmittagspower am Start und daher sind wir über die kommende waldige Passage sehr froh.

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    Auch wenn es hier nicht so aussieht aber es geht steil über breite Fahrwege durch das wunderschöne Brüeltobel in Richtung Sämtisersee.

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    Am Berggasthaus Plattenbödeli angekommen (nicht sichbar rechts des Bildes). Links im Bild die beeindruckenden Hüser und Hochhus. Im Hintergrund die wilden Kreuzberge. Etwas weiter unten liegt der wunderschöne Sämtisersee. Wir biegen jedoch links in Richtung Hoher Kasten ab.

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    Und da ist er auch schon in Sichtweite. Die nicht ganz unauffällige Gipfelantenne des Hohen Kastens winkt uns bereits entgegen.

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    Ein bilderbuchmäßiges aber für uns bis dato völlig unbekanntes Bergpanorama entschädigt die bisherigen Anstrengungen.

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    Eddingkunst-Wegweiser unterhalb Hoher Kasten. Funktioniert auch so!

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    Dann liegt das Ziel der Begirde direkt voraus. Es folgt ein schöner Anstieg über einen breiten Kamm in Richtung Hoher Kasten. Von dieser Seite aus wirkt der Gipfel doch sehr eindrücklich und mächtig.

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    Über den Kamm zum Hohen Kasten. Wow!

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    Im Anschluss gehts über kurze stahlseilversicherte Passagen auf das Haupt des Hohen Kastens (Wahlweise kann man die Stahlseilpassagen auch umgehen).

    Vom Gipfelplateu aus hat man dann eine wundervolle Aussicht hinein ins Alpsteinmassiv mit Säntis, Altmann und dem schöngelegenen Sämtisersee. Besonders der Blick auf die Kreuzberge hat mich an diesem Tag in den Bann gezogen. Einfach nur Traumhaft.

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    Blick in Richtung Vaduz.

    Besonders erstaunlich - Wir hatten den kompletten Gipfel für uns allein. Lediglich ein anderer Wanderer, sowie ein paar Paragleiter waren zu unserer Zeit unterwegs.

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    Beim Abstieg wählen wir eine Direktvariante die uns sogar noch ein wenig Kraxelspaß beschert.

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    Blick rüber zum Kamor. In wenigen Minuten ist der Zweite Gipfel des Tages unschwierig erreicht.

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    Blick auf das Alpsteinmassiv beim Übergang zum Kamor. Das Panorama lässt den Alltag, der Vormittags noch total präsent war, völlig verschwinden. Berge heilen eben die Seele.

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    Blick vom Kamor hinüber zum Hohen Kasten, der in seiner vollen Pracht erstrahlt. Hier ist übrigens gut zu erkennen, dass man den Teil mit den Stahlseilen auch wunderbar außerhalb umgehen kann.

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    Gipfelkreuz Kamor.

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    Überschreitung Kamor. Unschwierig geht es über sanfte Wiesen wieder in Richtung Brülisau.

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    Unser Rückweg führt uns schließlich über Ober und Unter Kamor wieder in Richtung Parkplatz.

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    Ein paar letzte Meter noch, dann sind wir wieder am Auto angelangt.

    Eine wirklich wunderschöne Tour, die wohl ohne Corona nicht annähernd so einsam gewesen wäre. Sicherlich nicht der letzte Besuch von uns im Appenzeller Land.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. September 2020
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