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Empfohlen Wandertour Von Gunzesried auf Bärenkopf (1.480m), Steineberg (1.683) und Stuiben (1.749m)

Dieses Thema im Forum "Tourenbeschreibungen" wurde erstellt von Thom, 29. Mai 2017.

  1. Thom

    Thom Mitarbeiter Registrierter Benutzer Intern

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    Isny im Allgäu
    Leichte und dennoch spannende Wanderung über drei Gipfel der östlichen Nagelfluhkette, etwas Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind dennoch notwendig.

    Tour-Bewertung:

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    ca. 5 Std. Aufstieg
    [​IMG] Kondition
    [​IMG] ca. 900 Hm / 7 km
    [​IMG] Schwierigkeit
    [​IMG] Aussicht
    [​IMG]Empfehlung (sehr stark frequentiert!)

    [​IMG] Tourengänger: Franzi, Tobi, Christl, Guddi, Manu, Conne, Thom

    Gerade zur Frühjahrszeit stellt die Nagelfluhkette dank ihrer geringen Höhe und den zahlreichen südlich ausgerichteten Routen ein ideales Ziel für eine angenehme Eingehtour dar. Landschaftlich reizvoll gestaltet sich die hier vorgestellte Runde im östlichen Teil der Nagelfluhkette - unter der Woche genießt man hier zum Teil sogar noch ein paar einsame Stunden am Berg. Am Wochenende oder zur Hauptsaison hingegen ist dank der schnellen Erreichbarkeit und die Einfachheit der Routen zumeist die Hölle los. Die Tour sei trittsicheren Wanderern empfohlen, welche auch nicht den Aufstieg über die etwa 17 Meter lange Stahlleiter (A/B) an den nordseitigen Gipfelfelsen des Steinebergs scheuen - zur Not kann diese aber auch problemlos und einfach umgangen werden. Auch der Übergang zum nahe gelegenen Stuiben ist landschaftlich reizvoll und deutlich schneller absolviert, als dies zunächst den Anschein hat. Der Routenverlauf in Kürze zusammengefasst: Start ist am geräumigen Wanderparkplatz an der Gunzesrieder Säge. Von dort in nordöstlicher Richtung hin zur Winkelwiesalpe, Dürrenhornalpe und Vordere Krumbachalpe. Nach kurzem Abstecher auf den schnell zu erreichenden Bärenkopf zurück in westlicher Richtung dem Gipfelaufbau des Steinebergs entgegen. Die letzten Meter führen über bereits erwähnte Stahlleiter zum Gipfel mit Kreuz. Nun zumeist nahe der Kammhöhe weiter am recht ausgeprägten Westgipfel des Steinebergs vorbei und weiter in eine Wild anmutende Scharte vor dem Stuiben. Über nett angelegten Steig, teilweise stahlseilversichert rasch auf dessen Gipfel. Schließlich wenige Meter westlich hinab in die Scharte vor dem Sedererstuiben und über gut markierte Wanderwege hinab zur Wiesachalpe und kurz darauf Rückkehr zum Parkplatz nahe der Gunzesrieder Säge.

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    Der Weg hinauf zur Dürrenwiesalpe verläuft durch bezaubernde Landschaft. Boulderprobleme so weit das Auge reicht.

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    Zunächst gehts über Teerwege, später Schotterwege hinauf zur Vorderen Krumbachalpe.

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    Mehrere am Weg gelegene Bänkchen laden zu einer kurzen Rast ein.

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    Oberhalb der Vorderen Krumbachalpe wird der Blick auf den schroffen Gipfelaufbau des Steinbergs frei.

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    Franzi, Manu und Tobi machen noch einen kurzen Sprint-Abstecher hinüber zum nahe gelegenen Bärenkopf.

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    Gipfelkreuz Bärenkopf. Der höchste Punkt dieses nur wenig aus dem Kamm hervortretenden Gipfelchens liegt südlicher.

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    Allseits gute Laune beim Gratübergang hin zum Steineberg.

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    Über kleine Restschneefelder geht es schließlich an die Gipfelfelsen heran. Das Kreuz des Steinebergs ist bereits sichtbar.

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    Der kurze Aufstieg über die Stahlleiter (A/B) ist spannend und spaßig zugleich. Schwindelfrei sollten man aber sein.

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    Gipfelrast am gut besuchten Steineberg. Leider ziehen immer mehr Wolken am Himmel auf.

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    Steineberg Gipfelkreuz.

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    Die Kammwanderung in der Nagelfluhkette hat einen ganz eigenen Scharm. auf gut angelegten Steigen geht es am Westgipfel des Steinbergs vorbei immer weiter Richtung Stuiben.

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    Kurze stahlseilversicherte Passage (A) zwischen Steineberg Haupt- und Westgipfel.

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    Die Scharte zwischen Steineberg und Stuiben gehört zum Schaustück dieser kleinen Wandertour.

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    Die letzten Meter hinauf zum Gipfel des Stuiben sind nochmals stahlseilgesichert (A). Bei Betrieb am Berg ist Geduld gefragt.

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    Gipfelkreuz Stuiben. Selbst unter der Woche ist hier einiges los.

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    Danach machen wir uns gut gelaunt an den kurzweiligen Abstieg zurück ins Gunzesrieder Tal.

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    Stuiben Südflanke und Abstiegsweg.

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    Später geht es durch Mischwälder gemütlich hinab zur Wiesachalpe. Im Gunzesrieder Tal angekommen empfiehlt sich die Einkehr im Nagelfluhhaus Hirsch - die selbstgemachten Kuchen und Torten sind äußerst schmackhaft!
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Juni 2017
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