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Empfohlen Schwere Bergtour Überschreitung von Kilkaschrofen, Seeleschrofen und Zitterklapfen über Ostgrat

Dieses Thema im Forum "Tourenbeschreibungen" wurde erstellt von Thom, 4. November 2015.

  1. Thom

    Thom Mitarbeiter Registrierter Benutzer Intern

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    Ort:
    Isny im Allgäu
    Sehr anspruchsvolle Überschreitung des gesamten Zitterklapfen-Grates, welche über Stunden hinweg dem Bergsteiger volle Konzentration abverlangt - einsame Spitzenklasse!

    Tour-Bewertung:

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    ca. 8,5 Std.
    [​IMG] Kondition
    [​IMG] ca. 2.050 Hm / 21,5 km
    [​IMG] Schwierigkeit bis IV / T5-6
    [​IMG] Aussicht
    [​IMG] Empfehlung (nur für sehr erfahrene Bergsteiger geeignet)

    [​IMG]Tourengänger: Jo, Thom

    Durch den klangvollen Namen und die leckere Beschreibung im AVF "Bregenzer Wald & Lechquellengebirge" wurden wir schon vor vielen Jahren auf dieses kecke Felshorn aufmerksam. Auch wurde schon das ein oder andere Mal die bereits geplante Tour über den Normalweg am Abend zuvor durch eine Tour in den Allgäuern ausgewechselt. Aber Berge laufen einem ja bekanntlich nicht davon, zudem sollte man eine Tour nie erzwingen - es kommt immer alles, wie es kommen muss. Irgendwann hat Tobi mir dann einmal aus dem alten AVF von 1962 die einzelnen Etappen des Überganges vom Töbelejoch zum Zitterklapfen vorgelesen, was sich bei mir sauber ins Gedächtnis eingebrannt hat. Dennoch habe ich zu diesem Zeitpunkt keinen Gedanken daran verschwendet, den gesamten Grad mit den Jungs vielleicht einmal seilfrei überschreiten zu können. Zunächst wollten wir an diesem Tag eigentlich auch einen der letzten für uns noch unbestiegenen Allgäuer Gipfel "ernten", bis Jo plötzlich mal wieder den "Kilka" ins Spiel brachte. Nochmal kurz den AVF studiert und unser Entschluss stand schnell fest: Gurt, Hardware und Seile zur Sicherheit in den Rucksack und "mal schauen wie weit wir kommen". Schließlich war es auch schon Anfang November, da bleiben einem gerade mal gute 10 Stunden Sonnenlicht für eine derartige Unternehmung.

    Die Umgebung des Kilkaschrofens erinnert doch stark an die nahe gelegenen Berge der Allgäuer Alpen: herrliche und weitflächige Graspleisen, aus denen sich teils elegante Felskörper erheben. Abgesehen von einigen beliebten Modezielen wie Zitterklapfen oder Hohe Künzelspitze ist es auf den anderen Berggipfel zumeist ruhig. Flora und Fauna haben für den aufmerksamen und stillen Bergsteiger einiges zu bieten, die Aussicht von den meist solitär stehenden Gipfeln ist atemberaubend. Ich glaube nicht, dass ich vor der Ernsthaftigkeit und den Gefahren einer solchen Unternehmung zusätzlich warnen muss. Man befindet sich am Grat über mehrere Stunden in teils sehr anspruchsvollem und ausgesetztem Gelände. Ein gutes Gespür für die einfachste Route sowie eine starke Psyche gehören ebenfalls zu den Grundvoraussetzungen wie auch ein perfektes Zeitmanagement und das Einplanen von möglichen Notabstiegen. Die teils sehr schweren Kletterstellen sind nicht immer fest und verzeihen kaum je einen Fehler. Dennoch ist diese Runde wohl einer der großartigsten Bergfahrten unserer gesamten Homepage - ureinsam, rassig wild, spannend, von alpinem Charakter!


    Wir starten diese ambitionierte Runde in Au am Gemeindezentrum, wo wir kostenlos unser Auto abstellen dürfen. Von hier aus geht es nicht ganz unanstrengend mit dem Bike 550 Höhenmeter über die Bergkristall-Hütte hinauf zur Annalperau-Alpe, wo wir unsere Bikes deponieren.

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    Auf Höhe der Bergkristallhütte blicken wir Richtung Diedamskopf und Falzer Kopf, welche schon in der wärmenden Morgensonne schimmern. Wir jedoch dürfen noch ein ganzes Weilchen weiter frieren.

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    Diese vier Erhebungen wollen wir heute allesamt überschreiten: Zitterklapfen, Zitterklapfen-Ostgipfel, Seeleschrofen und Kilkaschrofen (v.r.). Das links vom Kilkaschrofen gelegene Hörnle müssen wir aus Zeitmangel links liegen lassen.

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    Nach dem wir uns unserer Bikes entledigt haben, geht es sehr zügig hinauf in Richtung Töbelejoch. Die Ausblicke hinüber zu Zitterklapfen, Wildes und Grünes Gräshorn sowie Annalperstecken sind majestätisch!

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    Die letzten Meter hinauf zum Töbelejoch.

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    Blick vom Töbelejoch hinüber zu Hoher Ifen und Üntscheller, rechts Kleine Künzelspitze und Künzelturm. Trotz des raschen Aufstieges haben wir vom Auto bis hierher knapp 2,5 Std. benötigt.

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    Kurz oberhalb des Töbelejochs hat man dann den anstehenden Übergang direkt im Blick. Die Schneereste in den Nordflanken machen die Unternehmung nochmal ein wenig kitzliger.

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    Blick am Kilkaschrofen vorbei zum Kunkelkopf und der Kunkel. Dahinter sind die formschönen Gipfel des Rätikons mit Zimba, Brandner Mittagsspitze, Schesaplana und Panüeler Kopf zu sehen.

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    Und los geht's. Vom Töbelejoch steuern wir direkt den Gratvorbau an, wo es auch gleich zur Sache geht. Der dahinter liegende Kilkaschrofen weiß aus dieser Richtung besonders zu beeindrucken.

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    Der Vorbau ist teils sehr schmal, äußerst luftig und brüchig (bis II+). Wem dieses Gelände hier schon nicht taugt, dem sei die sofortige Umkehr ans Herz gelegt.

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    Blick hinüber zum Hörnle und Ruchwannekopf.

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    Auch der Ausblick zur Kanisfluh hinüber weiß zu begeistern.

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    Nachdem wir die teilweise extrem brüchige Gratkletterei sicher hinter uns gebracht haben, geht es noch einige Meter über einfache Grasschrofen zum höchsten Punkt des Vorbaus. Auch von hier ist trotz der Nähe zum Gipfelkörper des Kilkaschrofens eine klare Linie hinauf zum Gipfel nur schwer auszumachen.

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    Vom Vorbau müssen wir dann in ausgesetztem Gelände einen etwa 5 Meter hohen Abbruch hinab klettern (III), welcher zunächst aus bombenfestem, später brüchigem Fels besteht. Danach geht es über ein Schotterband wenige Meter in die Nordflanke und auf die Schneefelder hinab.

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    Hier queren wir einige Meter unter den Felsen hindurch (um so dem 1. Gratturm auszuweichen), bis wir in einer Art Felsnische einsteigen. Das Gelände ist teils stotzig, der II. Grat obligat, es kann aber auch schnell mal schwerer werden. Das Foto zeigt zudem die Steilheit des Geländes ganz gut.

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    Die Felsqualität wechselt sehr oft, während wir eine seichte Verschneidung hinauf klettern (II-III), welche uns zu einem ganz markanten, nach schräg rechts oben ziehenden Kamin führt. Der Voraussteigende muss die ganze Zeit höllisch darauf aufpassen, keinerlei loses Material abzuräumen - ein Ausweichen ist für den Nachsteiger in derart anspruchsvollem Gelände wohl nicht möglich. Wir haben auf unserer Route jedoch versucht, so gut es geht das gefährliche Bruchmaterial zu entfernen.

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    Danach geht es in den teils wunderschön zu Kletternden Kamin, welcher mit den steifen Bergschuhe doch auch einiges Technik erfordert (III). Das Bild wirkt deutlich zu mild, es ist heftig steil hier. Aufgrund des losen Materials am Rinnengrund ist ein gleichzeitiger Durchstieg von mehreren Personen dringend abzuraten.

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    Nachdem wir den Kamin absolviert haben, queren wir auf schneebedeckten Bändern nach links hinaus zum Grat, wo wir uns nun exakt hinter dem 1. Gratturm, welcher sich kaum direkt überklettern lässt, befinden. Die Querung ist dank der Schneeauflage nicht ganz unheikel.

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    Blick vom Grat hinüber zu Schöneberg und seinen Nachbarn. Zwar ist die Kletterei anspruchsvoll und das Gelände psychisch fordernd, es macht aber auch unglaublich viel Freude eine derartige Tour gehen zu dürfen.

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    Keine Angst, die Schwierigkeiten sind noch lange nicht vorbei. Der brüchige Ausstieg zum Grat beschert uns gleich wieder ziemlichen Bruch. Generell gilt bei der Überschreitung des Kilkaschrofens - 100% Konzentration zu jedwedem Zeitpunkt, entspannen ist hier nicht.

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    Der zweite Turm im Grat wird nun abgeklettert. Hierbei muss man sich an vernünftigen Griffen weit hinab lassen. Für Großgewachsene noch ein IIer, die kürzeren unter uns müssen hier einen IIIer in Kauf nehmen.

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    Weiter links eines markanten und mächtigen Risses der Gratschneide folgend. Wie lange der gewaltige Felsbrocken rechts des Risses noch am Berg bleibt, kann ich nicht sagen. Über die Rippe lässt sich diese Passage aber gefahrlos klettern (II).

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    Leckere Aussicht. Die Schlüsselstelle - laut unserem AVF von 1962 - liegt nun direkt vor uns. Herr Flaig musste wohl damals den leicht überhängende Gratturm direkt an kleinen Griffen ersteigen (IV), aufgrund eines Felsausbruchs ist diese mittlerweile etwas entschärft (III).

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    Zunächst müssen wir aber erst in die kleine Scharte vor dem Abbruch abklettern (II+). Der Fels muss hier dringend auf festen Halt überprüft werden, es ist wie immer recht luftig.

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    Über das kleine etwa 3 Meter hohe, kleingriffige und mittlerweile brüchige Wandl (III) - der alte AVF spricht von hervorragendem Fels - und vorsichtig in die links gelegene Bruchnische, aus der mal ein mächtiges Stück des Gratturmes heraus gebrochen sein muss. In der Nische sehr vorsichtig über fragliches Blockwerk hinauf (II+) und über den nun milden Grat auf den höchsten Punkt des Kilkaschrofens.

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    Dann ist unser Traumgipfel erreicht! Das Wetter ist weiterhin stabil, wir liegen gut in der Zeit und fühlen uns wohl. So fällt schnell der Entschluss, die Gratüberschreitung nach Möglichkeit bis zum Zitterklapfen durch zu ziehen. Der Übergang ist hierbei streckenweise nochmals eine ganze Ecke anspruchsvoller, als der bisherige Anstieg auf den Kilkaschrofen.

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    Wir steigen den zunächst noch sehr gutmütigen Westgrat des Kilkaschrofens hinab. Die zahlreichen Grattürme verraten aber jetzt schon, dass es nicht einfach bleiben wird. Die Schlüsselstelle der gesamten Überschreitung ist hier auch schon gut zu sehen - die sperrige Ostwand des Seeleschrofens.

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    Abstieg über den oft brüchigen Westgrat (II) auf den ersten großen und markanten Gratturm zu. Dieser wird auf sehr sandigem Untergrund recht unspektakulär südseitig (links) umgangen.

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    Zwischen den zwei mächtigen Grattürmen befindet sich eine wilde Scharte, welche den tiefsten Punkt zwischen Kilka- und Seeleschrofen vermittelt und von der aus mächtige Fels- und Schuttrinnen nach Norden beziehungsweise Süden hinab ziehen. Von der Scharte queren wir wenige Meter über das teils schneebedeckte Band nach rechts und klettern steil über eine feste Felskante (III) nach links oben, der Grathöhe entgegen.

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    Bevor wir die Gratkante jedoch erreichen, muss ein glattes Wändlein leicht querend erstiegen werden (III+). Die kleinen Tritte verlangen mit den schweren Bergstiefeln einen äußerst präzisen Antritt.

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    Danach geht es wieder etwas einfacher über einige Gratzacken hinweg (meist II, selten schwerer) in Richtung Seeleschrofen. Der Fels zeigt sich hier von seiner eher brüchigen Sorte.

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    Herrlicher Rückblick auf den Kilkaschrofen beim Aufstieg Richtung Ostwand Seeleschrofen. Eine recht beeindruckende Felsszenerie. Weiter über den schmalen Felsgrat ...

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    ... bis schließlich die sehr steile und wilde Ostwand des Seeleschrofens sich uns in den Weg stellt. Zunächst über steile Schrofen hinauf zum größten Schneefleck (II) und dem seichten, nach links zum Südgrat auslaufenden Band folgen. Sieht von hier einfacher aus, als es letztendlich ist.

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    Aufstieg über mergeligen Fels zum Schneefleck. Hier lässt sich die eigentlich Steilheit der Ostwand gut erahnen.

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    Heikel zu fotografieren: Jo in der Schlüsselstelle der Ostwand-Querung (IV). Das Band läuft teilweise aus, Griffe und Tritte werden sehr klein, die Ausgesetztheit ist für einige Momente atemberaubend. Leider ist mir kein eindrucksvolleres Bild aus dieser schweren Passage gelungen.

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    Hier stehe ich direkt hinter der Schlüsselstelle - ein etwa 6 Meter langer, kleingriffiger Quergang in gutem Fels. Weiter geht es über anspruchsvolles Gelände (II-III) hinweg zum Klemmblock an der Ecke, welcher sehr luftig und etwas umständlich erklettert werden muss (III).

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    Danach über blockige Verschneidung (II+) hinauf zum kurzen Südgrat und über ihn nun leichter auf den ebenfalls sehr einsamen Gipfel des Seeleschrofens.

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    Am Gipfel des Seeleschrofens angekommen. Trotz des Zeitdrucks machen wir hier eine kurze Pause ,um uns zu stärken und wieder neu zu sammeln. Noch sind die Schwierigkeiten nicht vorüber, auch wenn wir die schwersten Kletterstellen bereits hinter uns haben.

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    Blick vom Gipfel des Seeleschrofens hinüber zum Zitterklapfen-Massiv. Was man von hier nicht einsehen kann, das Gelände hin zur trennenden Scharte bleibt leider nicht zahm! Der Westgrat des Seeleschrofens kann aufgrund seiner enormen Brüchigkeit für unser Dafürhalten nicht sicher überklettert werden. Auch sind die Schwierigkeiten jenseits des dritten Grades (lt. altem AVF). Also bleibt nur eine südseitig Umgehung der Grattürme auf sehr sandigem und etwas heiklem Untergrund.

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    Wir queren die sandige Südwestflanke unterhalb des Westgrates zu einer markanten Gratscharte. Von dort können wir uns auch die nordseitige Umgehung des letzten Gratturmes ansehen - diese wirkt deutlich unsympathischer als die Südumgehung. Die letzten Höhenmeter in die Scharte zwischen Seeleschrofen und Zitterklapfen sind ein wenig leichter, als dies zuerst den optischen Anschein hat (südseitig).

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    Danach geht es wieder milder an den letzten Steilabbruch vor dem Ostgipfel des Zitterklapfens heran. Diesmal steigen wir aber nicht direkt am Felsgrat ein, sondern queren auf den südseitigen Graspleisen hinüber bis unter eine markante Plattenwand. Wir erhoffen uns hier guten Fels ...

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    ... welchen wir auch auf den unteren Metern kredenzt bekommen (II-III). Der Aufstieg ist steil und luftig, oben wird es zum Grat hinaus hart brüchig und bleibt recht anspruchsvoll. Fazit: besser immer direkt am Grat klettern. Dieser ist auch nicht immer fest, allerdings ist die Steinschlaggefahr deutlich geringer als in der Plattenwand.

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    Nach absolvieren des Steilaufschwunges geht es zumeist im Gehgelände hinauf zum Ostgipfel des Zitterklapfens. So langsam merken wir doch die vielen Höhenmeter und Kletterstellen. Hinten rechts der eigentümliche und faszinierende Gipfel des Wilden Gräshorns.

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    Geiler Rückblick über den bereits absolvierten Grat. Nach und nach fällt die psychische Anspannung ab und wir können noch mal gut Tempo hinüber zum Gipfelkreuz des Zitterklapfens machen.

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    Hauptgipfel Zitterklapfen sowie Wildes und Grünes Gräshorn. Dahinter die Damülser Bergumrandung.

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    Ein wenig Kraxelgelände (I-II) gilt es noch sicher zu meistern ...

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    ... bevor wir kurz nach der tiefsten Scharte zwischen Ost- und Hauptgipfel auf den Normalweg treffen.

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    Der Blick hinab über den Normalweg lässt uns nicht vergessen, dass wir noch lange nicht in ungefährlichem Gelände sind.

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    Die letzten Meter hinüber zum bekreuzten Hauptgipfel des Zitterklapfens. Der Normalweg verläuft meist an der Gratkante und ist für erfahrene Wanderer spannend und sicher auch ein wenig herausfordernd.

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    Da ist das Ding! Zeit zum Ausruhen bleibt nicht. Nach kurzem Eintrag ins Gipfelbuch sausen wir auch schon wieder los.

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    Noch ein kurzes Foto per Selbstauslöser. Diese Tour wird noch lange in unserer Erinnerung bleiben!

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    Dann geht es am "Telefonkabel" hinab in die eisige Nordflanke. Ohne das dürre Stahlseil wäre der Abstieg über den teils bockelhart gefrorenen Schnee definitiv heikel. Der Steig ist noch vom alten Schlag, die Linienführung spannend und bei derartigen Verhältnissen ein wenig abenteuerlich.

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    Ein letzter sehnsuchtsvoller Blick hinüber zum noch von der Sonne verwöhnten Diedamskopf.

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    Am Wandfuß gibt es nochmal eine kurze IIer-Stelle, welche stahlseilfrei an meist festen Griffen überwunden werden muss. Weniger Erfahrene werden hier aber sicher schon mal die Backen zusammen kneifen.

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    Hörnle, Kilkaschrofen und Seeleschrofen im letzten Tageslicht. Der Weg hinab zur Annalperau-Alpe vergeht zügig, ist zudem teilweise schön in die umliegende Bergwelt eingebettet. In der Dämmerung geht es auf den Bikes hinab zurück nach Au. Geschafft!
     
    Zuletzt bearbeitet: 31. Dezember 2015
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  2. Johannes

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    Ein tolles Video mit Luftaufnahmen über den gesamten Grat vom Kilkaschrofen bis zum Zitterklapfen gibt's bei vorarlbergvonoben:

     
    Zuletzt bearbeitet: 17. November 2015
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