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Empfohlen Skitour / Snowboardtour Skitour Hochkünzelspitze (2.397m)

Dieses Thema im Forum "Tourenbeschreibungen" wurde erstellt von Tobias, 15. März 2016.

  1. Tobias

    Tobias Mitarbeiter Registrierter Benutzer Intern

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    2.028
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    Isny/Maierhöfen
    Richtig gute, abwechslungsreiche Skitour in schöner Landschaft. Beliebt.

    [​IMG] Gehzeit ca. 3-4h
    [​IMG] Kondition
    [​IMG] ca. 1300Hm
    [​IMG] Schwierigkeit
    [​IMG] Aussicht
    [​IMG] Empfehlung

    [​IMG] Tourengänger: Tobias


    Als eine der auffallendsten und zurecht beliebtesten Aussichtskanzeln im Lechquellengebirge zieht die Hochkünzelspitze - oder auch nur Hohe Künzel - rund ums Jahr Bergwanderer und Wintertourengänger an. Dabei, so scheint es, wird sie ausschließlich über den einfachsten, eben den Normalweg, erstiegen; und das, obwohl sie auch dem ambitionierteren Bergsteiger sicherlich einiges zu bieten hätte. Als Skitour bewirbt sich die Hohe Künzel jedenfalls mit dem im oberen Abschnitt ungemein abwechslungsreichen Gelände, das neben diversen felsigen Blickfängen immer wieder mit schönen, steilen Abfahrtsfreuden zu überzeugen weiß, und dem skilosen, kurzen, mitunter aber luftigen Gipfelaufstieg, welcher der Unternehmung - je nach Bedingungen - eine gewisse alpine Ernsthaftigkeit verleiht.

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    Der Aufstieg vom Landsteg ...

    ... verläuft über den Hüttenzustieg Biberacher Hütte. Die Tour ist beliebt und oft gespurt, so fallen die immerhin 1300hm kaum ins Gewicht.

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    Schadona Rothorn.

    Links ist ein Zustieg bzw. eine Abfahrt durchs schattige Kar vom Hochberg möglich.

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    Kurz vor Erreichen der Biberacher Hütte verläuft die gewöhnliche Spuranlage nach rechts gegen den hier bereits sichtbaren Giglturm an; ...

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    ... geradeaus sind Hütte (etwas links) und Glattjöchlspitze (rechts) zu erkennen.

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    Erster Blick aufs Tagesziel - Hochkünzelspitze.

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    Zur rechten Seite der lange Ostgrat mit seiner letzten, sanften Gratschulter, "Wasserkluppe" genannt.

    Eine Begehung des Ostgrates startet laut altem AVF allerdings nicht auf der Wasserkluppe, sondern erst nach der felsigen Erhebung der Ostgratschulter. (Vgl. hierzu die letzten beiden Bilder des Berichts.)

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    Giglturm und Hochkünzelspitze.

    Die Spur quert den Giglturm (benannt nach einem Biberacher Stadtturm) links herum.

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    Giglturm Südpfeiler.

    Zwei Kletterrouten im sechsten und siebten Grat verlaufen hier.

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    Südwand Giglturm.

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    Westwand Giglturm.

    Links eine Sechserkante, dicht daneben eine beliebte Viererkletterei.

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    "Schwachstelle" Giglturm.

    Hier genügt kurze Kletterei im Bereich II-III.

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    Gipfelhang Hohe Künzel mit Südgrat rechts.

    Der Südgrat wird im alten Alpenvereinsführer als "beliebte Genußkletterei in meist festem Fels", III-IV, vermerkt. (Walter Flaig, Alpenvereinsführer Lechquellengebirge, München 1977, 1. Auflage.)

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    Der Einstieg erfolgt wohl links der gelben Platten über die Kante sowie die darauffolgende Verschneidung und soll die Viererpassage ausmachen. (Vgl. ebda.)

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    Auch der weitere Verlauf des Grates wirkt spannend. Sicherlich ein Versuch wert!

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    Schöne Ausblicke über Eferagrat, Rosseck, Zitterklapfen (ganz hinten) und Schöneberg.

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    Der Gipfelhang zum Skidepot ist steil aber unproblematisch.

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    Skidepot direkt unter den Felsen etwa mittig.

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    Links ums Eck gehts auf den Grat.

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    Rückblick Gipfelhang.

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    Der Grat zum Vorgipfel ist recht steil, kurz ziemlich schmal nicht ganz anspruchslos. Über mehrere Meter darf hier wirklich nichts passieren.

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    Vorgipfel und Hauptgipfel.

    Sie werden durch eine deutliche Scharte getrennt.

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    Ausblick über Feuerstein und Disnergschröf zur Roten Wand (mittig).

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    Aussicht Richtung Braunarlspitze. Im Vordergrund Schadona Rothorn und Hochberg.

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    Abstieg in die Scharte.

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    Danach links an den Felsen vorbei und in wenigen Kehren auf den Gipfel.

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    Gipfelblick zum Zitterklapfen.

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    Einen weiteren Alternativanstieg auf die Hohe Künzel bietet der zur Wasserkluppe streichende Ostgrat, ...

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    ... der zum Gipfel hinauf nochmals sehr steil wird. In seiner Gänze beziffert Flaig die Schwierigkeiten mit III-IV, bei Umgehungen II-III.(Vgl. ebda.)
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 19. März 2019 um 16:49 Uhr
    bienenbart, Manu und Thom gefällt das.
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