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Empfohlen Wandertour Von Au auf die Brendler Lug (1.767m)

Dieses Thema im Forum "Tourenbeschreibungen" wurde erstellt von Manu, 24. Januar 2017.

  1. Manu

    Manu Mitarbeiter Registrierter Benutzer Intern

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    Kleine aber feine Rundtour im Bregenzer Wald. Wird wohl häufiger als reine Skitour begangen, ist aber auch als Winterwandertour bestens geeignet.

    Tour-Bewertung:

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    ca. 4 Std.
    [​IMG] Kondition
    [​IMG]ca. 1000 Hm
    [​IMG] Schwierigkeit
    [​IMG] Aussicht
    [​IMG]Empfehlung

    [​IMG] Tourengänger: Thom, Franzi, Manu

    Die Brendler Lug, unscheinbar steht Sie im Schatten der Kanisfluh und dürfte wohl wenig bekannt sein. Dennoch bietet dieser Gipfel eine wunderbare Winterwandertour an (diese auch als Skitour bestens geeignet ist). Die Sicht auf die umliegende Berglandschaft kann sich ebenfalls sehen lassen. Mit Kanisfluh, Mittagsfluh, Diedamskopf, Hochkünzelspitze, Zitterklapfen und Damülser Mittagspitze ist man von Felsriesen praktisch nur so umzingelt. Der vorletzte Tag des Jahres 2016 spendierte, wie eigentlich die ganze Woche, bestes Wanderwetter und so ließen wir uns es auch einen Tag vor Silvester nicht nehmen nochmals in Richtung Berge zu fahren. Ich als bekennender Anti-Wintersportler war sehr froh nochmal eine Tour gehen zu können, bevor die weiße Pest ähhh Pracht über die Bergwelt zieht und zunächst für eine längere Zwangspause sorgt. Vielleicht sollte ich mir doch noch eine Winterbeschäftigung zulegen, abgesehen vom Krugstemmen versteht sich.

    Wir stellen unser Auto kurz vor der Brücke nach Argenzipfel/Au ab und laufen zunächst wieder ein paar Meter zurück. Unser Aufstieg führt uns über die Godlachenalpe und die Brendleralpe. Um aus dieser Unternehmung eine Rundtour zu machen steigen wir später dann über das Argenvorsäß wieder in Richtung Argenzipfel ab. Da wir mehr als 2/3 der Tour praktisch schneefrei gehen konnten, waren auch keine Schneeschuhe oder sonstiges Equipment von Nöten. Die Tour weist keinerlei Schwierigkeiten auf und somit kann die Brendler Lug äußerst angenehm "erwandert" werden.

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    Beim Aufstieg. Während wir uns noch im Schatten befinden, wird die Mittagsfluh bereits von der Sonne erwärmt. Wir freuen uns bereits jetzt schon über die ersten Sonnenstrahlen, allerdings müssen wir uns noch gedulden. Erst kurz vor der Brendleralpe kommen wir in den Genuss des wärmespendenden Feuerballs.

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    An der Godlachenalpe. Eiswasserspiele und mächtige Kanisfluh. Nach kurzer Trinkpause machen wir uns wieder auf den Weg. Die Wege sind stets breit und gut gangbar.

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    An der Brendleralpe angekommen und endlich im Sonnenlicht. Nochmals kurz an der Wasserflasche gesaugt und weiter gehts.

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    An der Alpe vorbei geht es in breiten Kehren weiter empor. Noch befinden wir uns auf dem Weg ehe es...

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    ... rechts in den Wald und ab dort auch weglos weiter Richtung Gipfel geht. Die Orientierung fällt einem trotz des weglosen Geländes überhaupt nicht schwer und so kommen wir unserem heutigen Ziel schnell näher.

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    Märchenwald im Sonnen-Schatten-Spiel. Die Wetterverhältnisse sind wirklich traumhaft und die Stimmung dementsprechend gut. Gleich ist der Gipfel erreicht. Einfach schön diese Tour!

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    Und dann ist es geschafft! Am Gipfel der Brendler Lug. Ein Tag vor Silvester und bei strahlendem Sonnenschein, so muss das sein. Und alles was sich reimt ist gut! Im Hintergrund der Diedamskopf mit seinen Nachbarn, sowie der Hohe Ifen (links der Bildmitte).

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    Da es durch den Wind doch recht frisch wird, machen wir uns nach einer kurzen Stärkung wieder auf den Weg. Unten im Bild die Säckelalpe. Wie diese zu ihrem Namen gekommen ist, ist mir leider unbekannt. Ich hätte hier vermutlich viele Gleichgesinnte getroffen. Sei´s drum.

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    Nachdem wir die Brendler Lug praktisch "überschritten" haben (markierte Pfosten weisen einem den Weg) machen wir uns rasch an den Abstieg Richtung Argenvorsäß. Hier in bestem Fotolicht: die Kanisfluh. Was für ein Felseimer!

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    Blick auf Argenvorsäß. Könnte ich mir auch gut als Ferienresidenz vorstellen! Dem breiten Weg folgend geht es schnell wieder Richtung Auto.

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    Traumhafter Rückweg durch den Wald, vorbei an Eiswänden und Felsabbrüchen mit tollen Tiefblicken ins Tobel. Insgesamt zieht sich der Abstieg aber länger wie angenommen. Wir "spulen" dann tatsächlich noch ein paar Kilometer ab und sind dann froh wieder am warmen Auto zu sein. Zur Belohnung gibts in Au noch lecker Leberkäs - völlig verdient wie ich finde.
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Januar 2017
    Thom gefällt das.