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Empfohlen Skitour / Snowboardtour Von Schoppernau auf den Diedamskopf (2.090m)

Dieses Thema im Forum "Tourenbeschreibungen" wurde erstellt von Thom, 6. Februar 2016.

  1. Thom

    Thom Mitarbeiter Registrierter Benutzer Intern

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    Ort:
    Isny im Allgäu
    Aussichtswarte über beliebtem Skigebiet. Trotz des Trubels und des langen Zustieges nicht unlohnende Tour, welche sich auch bei nicht so perfekten Verhältnissen sicher absolvieren lässt.

    Tour-Bewertung:

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    ca. 3,5 Std. Aufstieg
    [​IMG] Kondition
    [​IMG] ca. 1300 Hm / 10,5 km (nur Aufstieg)
    [​IMG] Schwierigkeit
    [​IMG] Aussicht
    [​IMG] Empfehlung

    [​IMG] Tourengänger: Tobi, Thom

    Eine Skitour auf den fast gänzlich dem Wintertourismus zum Opfer gefallenen Diedamskopf? Und dann sogar noch lohnend und zur Nachahmung empfohlen? Check! Zugegeben: die Verhältnisse ließen (LWS 3-4) an diesem vom Föhnsturm geprägten Sonnentag keine würzigere Tour in alpinem Gelände zu. Darüber hinaus hielt sich der Diedamskopf ja seit Jahren hartnäckig auf unserer Liste der noch zu besteigenden Allgäuer Gipfel. Also warum nicht mit Tourenskiern auf den Diedamskopf. Zwar standen wir Mitte der 2000er fast jedes zweite Wochenende auf der hübschen Aussichtswarte, allerdings erfolgte der "Aufstieg" stets mit Liftunterstützung. Von einer früheren Skitour auf den Falzerkopf wussten wir, dass ein Aufstieg auf den Diedamskopf gut über das Neuhornbachhaus gelegt werden kann. Man folgt hierbei gewalzten Forstwegen vom südöstlichen Ortsende von Schoppernau (nur wenig Parkplätze) hinauf zum Neuhornbachhaus. Weiter geht es dann zur Alpe Falz und von hier kurz durch offenes aber moderates Gelände ein paar hundert Meter in Richtung Breitenalpe, direkt in das hochfrequentierte Skigebiet des Diedamskopfes. Rasch an den Pistenrändern hinauf zum Diedsattel und die letzten knapp 300 Höhenmeter zwischen Piste und Nordostabbrüchen bergan zum bekreuzten Gipfel des Bergmassivs - Fertig. Abfahrt dann direkt über Skipisten knapp 1300 Höhenmeter hinab nach Schoppernau und einige Meter per Pedes zurück zum geparkten Auto.

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    Am Materiallift des Neuhornbachhauses erwischen wir gerade noch den letzten freien Parkplatz und steigen über die gewalzte Forststraße in Richtung Heimbergalpe und Neuhornbachhaus an.

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    Schon nach kurzer Zeit wird der Blick auf die gegenüberliegenden Gipfel des Lechquellengebirges und des Bregenzer Waldes frei.

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    Nach knapp eineinhalb Stunden ist das hübsch gelegene Neuhornbachhaus fast erreicht. Dahinter erhebt sich etwas behäbig der Falzerkopf, welcher sich ebenfalls von hier aus bequem besteigen lässt.

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    Nachdem wir das Neuhornbachhaus passiert haben, geht es weiter Richtung Alpe Falz. Hier ein schöner Rückblick auf Grünhorn (links) mit Vorgipfel und der Große Widderstein lugt hinter dem Rücken des Hochstarzel hervor (rechts).

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    An der Alpe Falz. Hier verlassen wir leicht ansteigend den planierten Forstweg und steigen an geeigneter Stelle unter dem Südwestkamm des Falzerkopfes hinüber in Richtung Breitenalpe.

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    Bombenaussicht auf das Wahrzeichen des Bregenzer Waldes - die Kanisfluh.

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    Die Querung unter dem Falzerkopf hindurch ist wohl meist gespurt und recht sicher zu begehen.

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    Dann wird der Blick auf den Gipfel des Diedamskopfes zum ersten Mal frei. Wir queren ohne großen Höhenverlust hinüber in Richtung Breitenalpe.

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    Aufstieg zum Diedsattel.

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    Rückblick auf den Falzerkopf mit seinem lang gezogenen Südwestkamm. Unter den markanten Lawinenverbauungen wird durchgequert.

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    Auf oder knapp rechts der Piste folgen wir den Nordostabbrüchen des Diedamskopfes. Hierbei genießt man weiterhin eine hervorragende Aussicht auf die umliegende Bergwelt. Der Pistenbetrieb ist weit weniger störend, als wir das zunächst befürchtet haben.

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    Nordostgrat Diedamskopf sowie ein Stückchen vom Südgipfel der Grünen Köpfe, dahinter die Nagelfluhkette.

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    Die letzten Meter hinauf zum Gipfelkreuz des Diedamskopfes geht es wieder über gewalzte Pisten.

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    Am Gipfel des Diedamskopfes, eine schöne wenn auch beliebte Aussichtskanzel am äußersten Rand der Allgäuer Alpen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Februar 2016
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